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Auf dem Weg zum perfekten Kontaktformular

Mein Kontaktformular ist bisher sehr versteckt gewesen. Aus diesem Grund bekomme ich häufig Anfragen über Facebook und Co. Das Problem dabei: Die Anfragen sind manchmal so gestellt, dass ich gar nicht so richtig weiß worum es überhaupt geht.

Aus diesem Grund möchte ich jetzt mein Kontaktformular in der Vordergrund bringen und es so aufbauen, dass ich besser Bescheid weiß, was der User will und das sich die Frage des Users vielleicht schon von alleine klärt.

Wie ich das anstelle? Darum geht es in diesem Artikel 😉

Anfragen analysieren

Das Kontaktformular sollte so gestaltet sein, dass die Nachricht des Benutzers so verständlich wie nötig ist. Um passenden Formularfelder anzubieten, sollte man erst einmal wissen, was man überhaupt für Anfragen bekommt. Dafür bin ich die Mails und Facebook-Nachrichten der letzten Wochen durchgegangen und habe diese in Kategorien eingestuft:

Analyse meiner Kontaktanfragen

Analyse meiner Kontaktanfragen

Gezählt habe ich dabei nur den ersten Kontakt und auch wirklich nur die Anfragen, die über SteviesWebsite entstanden sind.

Einen Großteil der Anfragen machen Support-Anfragen aus. Da mehrere Leute meine Tutorials ausprobieren und mit eigenen Ideen erweitern treten dort natürlich auch Fragen und Probleme auf. Diese landen dann in meinem Posteingang 😉

Der nächste Schritt der Analyse sind die Gegenfragen herauszufinden – Denn genau diese möchte ich mit dem neuen Kontaktformular verringern.

Die häufigste Gegenfrage bei mir ist, welches System benutzt wird (PHP-Version, Betriebssystem, PHP-Module). Außerdem muss ich auch ab und an Fragen, welchen Artikel die Leute denn gelesen haben. Grade bei meinem CMS-Tutorial ist der Stand sehr wichtig, da das CMS sich natürlich andauernd weiterentwickelt.

Welche informationen brauche ich über den Besucher?

Die Art der Anfragen haben wir bereits geklärt, doch welche Angaben brauche ich über den Besucher?

An dieser Stelle ist weniger meistens mehr. Denn je mehr der Besucher eingeben muss, desto unangenehmer ist für ihn auch die Kontaktanfrage. Für einen Blog reichen meiner Meinung nach der Name und die E-Mail Adresse. Bei einem Shop könnte man noch die Kundennummer oder bei einer Website für Geschäftskunden vielleicht noch die Firma mit dazunehmen.

Kontakformular - Benutzerdaten

Kontakformular - Benutzerdaten

Thema Abfragen

Für jedes Thema gibt es verschiedene Gegenfragen. Deswegen sollte als erstes wirklich nur eine Auswahlliste mit den möglichen Thema angezeigt werden. Gegenfragen werden dann beim Auswählen des Themas angezeigt.

Meine Themenliste habe ich so aufgebaut:

  • Fragen und Probleme
    • Facebook
    • ContentLion (CMS)
  • Programmierung
  • Artikelidee
  • Rechtliches
  • Sonstiges

Über JavaScript blende ich zum Beispiel bei Facebook-Problemen weitere Formularfelder ein:

Kontaktformular - Themen

Kontaktformular - Themen

Nachricht-Feld

Das Feld in dem die eigentliche Nachricht eingegeben werden soll, sollte relativ groß sein. Denn so wird der Besucher automatisch mehr schreiben, als wenn zum Beispiel nur zwei Zeilen zu sehen sind.

Absenden

Nach dem Absenden des Formulars sollte man dem Besucher mitteilen, dass man sich so schnell wie möglich um sein Anliegen kümmern möchte. Wird das Formular abgesendet, sollte die Mail an den Webmaster rausgehen. Zusätzlich kann man zur Auswertung die Nachricht in eine Datenbank schreiben. Ich belasse es aber vorerst bei der Mail.

Erweiterungsmöglichkeiten

In meinem Kontaktformular gibts es noch keine Captcha (also ein Code, den man abschreiben muss). Das werde ich für den Spam-Schutz irgendwann nachholen. Außerdem werde ich später noch häufig gefragte Fragen anzeigen, um nicht immer die gleichen Fragen zu bekommen.

Kommentare

Daniel schrieb am 14.03.2011:

Ich schlage solch ein Formular auch für die Developerblogs vor. Aber eben mit anderen Kategorien.

Stefan Wienströer schrieb am 14.03.2011:

Es wird für ContentLion selbst eins geben ;-)

ef.webdesign.berlin schrieb am 15.03.2011:

wenn du jetzt noch die schwarze font auf bleuen grund leserlicher einfärbst und die Feldbeschreibung rechtsbündig (gesetzt der nähe) ans Feld bringst, siehts auch noch optischer besser aus.