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Outsourcing & Offshore: Wann es sich wirklich lohnt

Offshore Firmen & OutsourcenBei einer sogenannten Offshore Firma handelt es sich um eine Firmengründung im Ausland. Die Firmengründung im Ausland ist aus unterschiedlichen Erwägungen heraus motiviert, meist jedoch aus steuerlichen Gründen. Eine Firmengründung im Ausland empfiehlt sich für diverse Branchen, sogar für Geschäftsbanken. Insbesondere bei moralisch problematischen Geschäftsmodellen sind Auslandsfirmen oftmals eine gute Möglichkeit, das Unternehmen aus der öffentlichen "Schusslinie" herauszuhalten.

Gleichzeit lagern immer mehr Firmen auch ganze Geschäftsbereiche aus - egal ob an andere Firmen oder ins Ausland. Der Trend zum Outsourcing soll das Risiko gering halten und die Kostenstrukturen verbessern. In diesem Beitrag zeigen wir, wie Offshore Firmen und Outsourcing im Unternehmen zum Vorteil des Gründers genutzt werden können und worauf Unternehmer dabei unbedingt achten sollten.

Firmengründungen im Ausland

Beliebte Offshore Gebiete für eine Firmengründung im Ausland sind beispielsweise die Caymann Islands, die Virgin Islands und Belize. In letzter Zeit erfreut sich jedoch auch die Gründung einer Firma in Panama zunehmender Beliebtheit. Die Destinationen für Offshore-Gründungen sind in der Regel Steuerparadiese oder Länder, in denen die Unternehmen völlig anonym bleiben und entsprechend agieren können.

Motive für eine Firmengründung im Ausland

Eine Firmengründung im Ausland findet in der Regel statt bei Unternehmungen mit beträchtlichem Geschäftsvermögen, welches vor dem deutschen Fiskus geschützt werden soll. Auch juristisch im Inland als heikel zu bewertende Geschäftstätigkeiten werden häufig ins Ausland, also in Offshore-Gebiete, verlagert.

Für Unternehmensgründer, die sich, aus welchen Motiven auch immer, für eine Offshore-Gründung interessieren, empfiehlt sich zunächst die Kontaktaufnahme mit einer entsprechenden diskreten Agentur in Deutschland, welche die Gepflogenheiten und möglichen behördlichen Barrieren oder Auflagen des Ziellandes genau kennt und entsprechend beratend tätig werden kann.

Panama als beliebtes Ziel für eine Offshore Firmengründung

Die Destination Panama gilt inzwischen als die führende Offshore Jurisdiktion auf dem gesamten amerikanischen Kontinent. In Panama existiert gegenwärtig die völlige Steuerbefreiung für sämtliche Offshore-Unternehmungen, so dass sich dieses Land beispielsweise zur Etablierung folgender Gesellschaftsformen eignet: Holding-Gesellschaften und Lizenz-Gesellschaften.

Als Geschäftsfelder für eine Offshore-Gründung in Panama empfehlen sich besonders E-Commerce und Consulting, Asset-Protection-Companies, Verwaltungsgesellschaften eigenen Vermögens, Hosting, Domain-Registrierung und anderes mehr. Offshore-Firmen in Panama können dabei auf ein beachtliches Paket an wirtschaftlichen Vorteilen setzen.

Nicht umsonst zählt Panama zu acht ausgewählten Offshore Jurisdiktionen, die verschiedene, im einschlägigen Segment etablierte Consulting-Firmen, ihren Klienten regelmäßig empfehlen.

Vorteile einer Offshore Firmengründung

Die Vorteile für Gründer bestehen in Panama beispielsweise darin, dass eine Firma hier in allen Organ-Bereichen durch Treuhänder geführt werden darf. Ferner besteht keinerlei Pflicht zur Buchführung, ja nicht einmal zur Aufbewahrung von Rechnungsbelegen.

Bilanzierungs- oder Testat-Pflichten sind in Panama für Gewerbetreibende nicht bekannt. Geschäftsbücher müssen nicht geführt werden und die Offshore-Firma in Panama bietet dem Eigentümer den uneingeschränkten Haftungsschutz. Ebenso existiert in Panama keinerlei Betriebsstättenpflicht, wodurch Fixkostenbelastungen für Mieten und Arbeitnehmer komplett entfallen können.

Ein Mindestkapital zur Gründung, wie beispielsweise in Deutschland bei verschiedenen Rechtsformen gefordert, ist in Panama grundsätzlich nicht notwendig. Auch können die Geschäfte einer Offshore-Gründung in Panama weltweit abgewickelt werden. Panama gewährt dem Geschäftsbetrieb einer Offshore-Gründung völlige Diskretion und die einmalig anfallenden Gründungskosten halten sich dabei in einem überschaubaren Rahmen.

Outsourcing für Gründer & Unternehmer

Der Sprung in die Selbstständigkeit ist meist mit finanziellen Risiken verbunden. Allerdings ist man häufig auf fremde Hilfe angewiesen. Die Frage ist, ob und wann man Tätigkeiten von fremder Hand erledigen lassen soll, die dem eigenen noch unsicheren Geschäft dienen.

Outsourcing bedeutet zunächst, dass man Tätigkeiten nach Außen vergibt, die man selbst nicht leisten kann oder will und für deren Erledigung ein eigener Angestellter zu teuer ist. Das deutsche Arbeitsrecht mit seinem massiven Kündigungsschutz zwingt gerade Selbstständige in der Start-Up-Phase dazu, sich solcher Möglichkeiten zu bedienen, da ein einziger kranker oder unzuverlässiger Angestellter leicht den finanziellen Ruin bedeuten kann.

Selbstständige sollten stets abwägen: Was ist die eigene Stunde Arbeit wert im Vergleich dazu, was man spart, wenn man auch Angelegenheiten außerhalb des Kerngeschäfts erledigt? Kann man, während eine Putzfrau die Büroräume sauber macht, mehr verdienen als man ihr zu geben hat oder ist es sinnvoller, das Büro selbst zu putzen?

Selbstständigkeit ist meist mit einem enormen Zeitaufwand verbunden. Neben der eigentlichen Arbeit muss man sich in das jeweilige Projekt einlesen, Kunden akquirieren und Bestandskunden bei Laune halten und vieles Andere mehr. Die eigene Aufnahmefähigkeit ist zudem begrenzt: Es ist schwer, sich zeitgleich mit neuen Software-Programmen und neuen Möglichkeiten der Steuerersparnis auseinanderzusetzen.

Als Selbstständiger sollte man das eigene Kerngeschäft im Auge behalten. Wenn die Kosten-Nutzen-Rechnung aufgeht, schafft man durch Outsourcing nicht nur Arbeit für andere Menschen sondern hält sich selbst auch den Kopf und den Terminkalender frei für das eigentliche Kerngeschäft und manchmal auch einfach für die schöneren Dinge des Lebens.