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Javascript „entschlüsseln“ mit Google Chrome

Es gibt viele Scripte, die wir mittlerweile auf einer Seite benutzen. Zum Beispiel für Google Analytics, AdSense oder auch einen Like-Button. Doch was machen die eigentlich genau? Sind die wirklich solche Datensammler, wie es alle befürchten?

Eigentlich kann man einiges davon auch selbst herausfinden, ist (abgesehen von den Cookies) auch viel JavaScript. Doch leider sind diese Scripts so geschrieben, dass sie nicht so leicht lesen kann.

Pretty Print

Im Chrome gibt es eine Funktion, um den Code automatisch einrücken zu lassen. Das macht schon einmal einiges leichter. Dafür kann man mit F12 die Entwicklertools öffnen. Dann geht man auf Scripts und sucht sich das passende Script heraus. Zum Einrücken muss dann folgender Button gedrückt werden:

Pretty Print - Google Chrome

Pretty Print - Google Chrome

Infos durch Debugging

Das war der einfache Teil. Wir müssen interpretieren, was die Scripts machen. Dafür kopiere ich als erstes den eingerückten Code im Netbeans. In dem Code werde ich die kurzen Namen nach und nach umschreiben.

Im Chrome selbst setze ich dann Haltepunkte um das Script zu debuggen, also nach und nach durchzugehen. Das kann man einfach machen in dem man auf die Zeilennummer klickt. Beim nächsten Mal, wenn er die Stelle durchläuft, bleibt er dann da stehen und man kann die Variablen analysieren.

Am besten geht man erstmal die Funktionen durch und benennt diese um. Hat man einen sprechenderen Namen ausgemacht, kann man in Netbeans mit einem Rechtsklick und Refactor>Rename die Funktion einfach umbenennen.

So geht man nach und nach alle Funktionen durch. Sollten Teile davon nicht verständlich sein, kann man sie einfach erstmal überspringen und später machen, wenn mehr Funktionsnamen verfügbar sind.

Beispiel

Auf ein Beispiel habe ich an dieser Stelle verzichtet, da es sonst Probleme mit dem jeweiligen Urheber geben könnte. Aber ihr könnt euch ja einfach mal ein etwas kleineres Script aussuchen und dies versuchen. Es kann an ein paar Stellen ganz schön schwierig werden 😉