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Chrome und Opera bauen neue Browser-Engine

Bisher haben Google Chrome und Safari die gleiche Browser-Engine namens Webkit genutzt. Eine Browser-Engine ist quasi das Herzstück eines Browsers, dass den Inhalt einer Website anzeigt. Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass Opera seine eigene Engine (Presto) einstellt und ebenfalls Webkit benutzen möchte. Doch jetzt wird alles anders: Opera und Google machen gemeinsame Sache und verwenden ab bald die neue Engine Google Blink (Quelle).

Eine gemeinsame Browser-Engine wäre ideal

Das Problem bei den unterschiedlichen Browser-Engines ist, dass sie sich bei der Interpreation von HTML, CSS und JavaScript immer leicht unterscheiden. Das bedeutet, dass die Websites in verschiedenen Browser z.T. auch anders reagieren. Aus diesem Grund müssen Webenwickler ihre Website in allen Browser-Engines testen, um alle User zu bedienen.

Die Zeit, die das Testen in mehreren Browsern kostet, hätte man mit einer gemeinsamen Basis in andere Sachen investieren können.

Der Verlierer ist Apple

Die Zusammenarbeit von Opera und Google dürfte vor allem für Apple zum Problem werden. Chrome hat auf dem Desktop-Markt einen relativ hohen Anteil und Opera ist auf dem mobilen Markt schon immer gut dabei gewesen. Apple ist durch das IPad und IPhone zwar auch gut vertreten, konnte sich aber am Desktop Markt nicht richtig durchsetzen. Durch den kleineren Marktanteil werden Websites, die nur auf dem Desktop ausgelegt sind, somit seltener im Safari getestet – Das heißt, es gibt vermutlich mehr Probleme mit Websites im Safari.

Mit Google Blink wird alles besser?

Die Basis von Google Blink ist noch der Webkit. Allerdings wurden bereits 7.000 Dateien und über 4,5 Millionen Codezeilen aus der Engine gelöscht. Somit wird der Browser stabiler und performanter.

Ich selbst bin schon seit sehr langer Zeit eingefleischter Opera-Nutzer – Mein Zweitbrowser ist der Chrome. Von daher haben sich meine Favoriten zusammen getan. Auf dem Smartphone habe ich bereits die Opera-Version mit Webkit-Engine testen können und bin sehr begeistert. Ich bin gespannt, ob es mit der neuen Engine noch einmal besser wird. Was meint ihr?

Kommentare

Top 10 der Woche 15/12 « Wochenrückblicke schrieb am 07.04.2013:

[...] Chrome und Opera bauen neue Browser-Engine – Bisher haben Google Chrome und Safari die gleiche Browser-Engine namens Webkit genutzt. Eine Engine ist quasi das Herzstück eines Browsers, dass den Inhalt einer Website anzeigt. Weiter… [...]

Patrick Dreier schrieb am 15.08.2013:

Jeder Webbrowser sollte dass Recht haben seine eigene Engine zu haben und nicht einheitlich.

Stefan Wienströer schrieb am 18.08.2013:

Aber im Optimalfall sollten alle Engines gleich arbeiten, dass ist aber leider nur schwer möglich.