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Rezension zum Buch „Facebook-Programmierung“

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Facebook Programmierung

Facebook Programmierung

Es gibt sehr viele Leute, die ihre eigene App auf Facebook veröffentlichen möchten. Dies habe ich gemerkt, als ich mein Tutorial „Facebook App erstellen“ geschrieben habe. Doch wer sich professionell mit der Facebook-Programmierung auseinandersetzen möchte, braucht schon ein paar mehr Informationen.

Diese bekommt man zum Beispiel aus Büchern. Galileo-Press war so nett und hat mir ein Exemplar des Buches „Facebook-Programmierung“ zur Verfügung gestellt. Nach ca. einen Monat habe ich die über 500 Seiten durchgelesen und möchte mit diesem Artikel meine Erfahrungen damit Kund tun.

Mein Facebook Stand

Zunächst einmal mein damaliger Stand, zum Thema Facebook-Entwicklung. Das Tutorial dazu habe ich vor ca. einem Jahr geschrieben. Danach habe ich vor allem Leuten geholfen, die Probleme bei ihren Apps hatten. Für eigene Apps fehlte mir einfach die Zeit.

Deswegen konnte ich mit dem Buch meinen Wissenstand wieder etwas auffrischen und da das Buch noch relativ neu ist, auch die Änderungen seit dem Tutorial herausfinden.

Kapitel

Ich werde einfach mal die Kapitel kurz zusammenfassen, damit ihr ungefähr wisst, worum es geht.

1. Einstieg in die Anwendungsentwicklung auf der Facebook-Plattform

Dieses Kapitel gibt einen groben Überblick über die App-Plattform von Facebook. Es zeigt die Developer-App und beschreibt die Anforderungen einer Facebook App. Neu war mir, dass es neuerdings Pflicht ist, HTTPS zu verwenden. So kommen leider Kosten fürs HTTPs zu Stande, dafür wird aber der Datenschutz der User verbessert.

2. Authentifikation und Autorisierung

Eins der wohl bedeutendsten Dinge in der Facebook-Api ist die Autorisierung. Facebook sammelt fleißig Daten, die wir mit Facebook Anwendungen auch nutzen können. Allerdings nur, wenn der Benutzer diesem auch zustimmt. Aus dem Grund bietet Facebook eine lange Liste mit Zugriffsrechten, die im Buch ausführlich erklärt werden.

3. Die Graph API

Die serverseitige Kommunikation zwischen der App und Facebook läuft hauptsächlich über die Graph API. Aus diesem Grund ist dieses Kapitel mit über 100 Seiten auch das Längste im Buch. Mit der API ist es möglich, die Daten von Facebook abzufragen und auch zu verändern (z.B. beim Schreiben eines Wallposts).

4. Das JavaScript SDK

Über das JavaScript SDK laufen zum Beispiel die Dialoge in den Apps. Das kann zum Beispiel ein Aufruf zum Einladen der Facebook-Freunde sein. Beim JavaScript gebe ich euch übrigens noch den Tipp mit, dass man wichtige Sachen wie zum Beispiel das Login, auf jeden Fall auch vom Server nachprüfen lassen sollte!

5. Die Facebook Query Language (FQL)

FQL ist eine an SQL angelegte Sprache, um vereinfacht auf die Facebook-Daten zuzugreifen. In dem Kapitel werden alle Tabellen beschrieben und natürlich auch, wie man darauf zugreift.

6. Social Plugins

Dieser Teil könnte auch Leute interessieren, die nicht unbedingt eine App veröffentlichen möchten. Neben dem Like-Button gibt es bereits einige weitere Plugins für den Einbau auf der Website. Besonders die Zusatzoptionen sind interessant. Hier werde ich vielleicht demnächst nochmal einen Artikel zu schreiben.

7. Mobile Anwendungen auf Facebook

Mittlerweile sind Facebook Anwendungen auch auf dem Smartphone angekommen. Es werden bereits einige erste Sachen beschrieben, da das alles aber grade erst im Kommen ist, ist das Kapitel mit 10 Seiten etwas kleiner ausgefallen.

8. Open Graph

Auch hier haben normale Webmaster wieder etwas davon. Mit Open Graph kann man die Snippets der Website auf Facebook steuern (z.B. beim Like). Durch die Chronik sind hier zahlreiche neue Funktionen hinzugekommen. So ist es zum Beispiel auch möglich Listen auf der Facebook Wall zu veröffentlichen.

9. Facebook Credits

Neben den Werbeeinahmen verdient Facebook vor allem durch ihr Payment System. User können sich Facebook Credits kaufen, die sie dann z.B. Spielen ausgeben können. Der Vorteil für App-Betreiber ist die vermutlich höhere Conversion-Rate, da man in Sachen Payment doch vor allem großen Anbietern vertraut.

Anhang

Im Anhang wird der Cload-Hosting Dienst Heroku vorgestellt. Dieser Anbieter ist bereits in der Developer App von Facebook integriert, so dass das Hosting dort sehr einfach ist. Außerdem gibt es noch einen Anhang für die Internationalisierung sowie zur PHP-SDK.

Fazit

Das Einzige, was mir noch gefehlt hat, ist ein Beispiel, was sich durch alle Kapitel des Buches zieht. Derzeit ist das Buch noch etwas trocken, was Hobby-Entwickler evtl. abschrecken könnte.

Aber wer sich beruflich mit der Entwicklung von Facebook-Apps auseinander setzt, kommt um dieses Buch nicht herum. Es ist ein gutes Nachschlagewerk, mit der man sich das Suchen auf den Developer-Seiten bei Facebook sparen kann. Außerdem ist eine DVD dabei, mit dem man bereits einiges an Code-Snippets mitgeliefert bekommt.