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Photoshop: Bearbeitung eines Bildes/einer Auswahl

Bei der Bearbeitung eines Bildes sind einige wichtige Grundeinstellungen zu beachten. So sollte in Abhängigkeit der Publikationsart der entsprechende Farbmodus gewählt werden, der CMYK-Modus für Bilder im Druckbereich, der RGB-Modus für Online-Veröffentlichungen.

Erstellen eines Bildes

Über "Datei - neu" wird ein Dialogfenster aufgerufen, hier werden erste Einstellungen der Datei wie Auflösung, Modus sowie Größe definiert. Nach Schließen des Dialogfensters erscheint ein neues Fenster mit entsprechender Einstellung. Jetzt können Bilder eingefügt oder aber Grafiken neu erstellt werden.

Auflösung, Farbtiefe sowie Bildgröße ändern

Sollen Größe und Auflösung eines Bildes verändert werden, bietet das Menü "Hilfe -Bild skalieren" einen Assistenten, der die Ausgabeoption sowie die gewünschte Größe abfragt und ein neues Bild mit den entsprechenden Einstellungen erzeugt.
Alternativ kann mit "Bild - Bildgröße" und Eingabe individueller Werte die Auflösung ebenfalls verändert werden. Alte und neue Dateigröße werden in diesem Dialogfeld mit angezeigt.
Die Farbtiefe eines Bildes kann über "Bild - Modus 8/16 Bit" eingestellt werden. Da in Photoshop nicht alle Funktionen 16-Bit-fähig sind, sollte die Farbtiefe eines Kanals auf 8 Bit eingestellt sein, das bedeutet im RGB-Modus 3 x 28 = 224 Bit = 16,8 Mill. Farben. So können alle Funktionen genutzt werden.

Anwendung von Auswahlwerkzeugen

Häufig müssen zum Bearbeiten von Bildern einzelne Bereiche bearbeitet oder kopiert werden.
Um diese Bereiche gezielt anzusprechen gibt es eine Reihe von Auswahlwerkzeugen.
Das Auswahlrechteck erzeugt einen Rahmen um einen Bereich, jede weitere Bearbeitung bezieht sich auf die Fläche innerhalb dieses Rahmens. Beim Aufziehen des Rahmens und Betätigen der Alt-Taste wird der Rahmen von der Mitte aus erzeugt.
Sollen Bereiche freihändig oder vieleckig erstellt werden, kommen die Werkzeuge Lasso bzw. Polygon-Lasso zum Einsatz. Beim Polygon-Lasso erfolgt der Richtungswechsel durch einen Klick der linken Maustaste.
Das magnetische Lasso trennt automatisch den ausgewählten Bereich ab. Nach Setzen eines Ausgangspunktes wird die Maus über den Verlauf des entsprechenden Bereiches geführt, die exakte Eingrenzung erfolgt quasi automatisch über das Erkennen des Farbunterschiedes der Pixel. In der Optionsleiste des magnetischen Lassos wird im Feld "Kantenkontrast" die Erkennbarkeit des Kontrastunterschiedes festgelegt. Je höher der Kontrastunterschied der einzubeziehenden Bereiche, desto größer sollte dieser Wert eingestellt sein.
Der Zauberstab ähnelt dem magnetischen Lasso, Farbunterschiede werden automatisch erkannt und Bereiche mit gleicher Farbe ausgewählt. Beim Zauberstab genügt ein Klick in den ausgewählten Farbbereich, ein Nachziehen der Linie ist somit nicht erforderlich.
Vom Toleranzwert (Optionsleiste) ist ein Einbeziehen ähnlich farbiger Pixel abhängig; je höher dieser Wert, desto größer der Farbunterschied zu miteinbezogenen Pixeln.
Ein Aktivieren des Feldes "Benachbart" wählt nur zusammenhängende Pixel aus, Deaktivieren dieses Feldes dagegen ähnliche bzw. gleiche (Toleranzwert) Farbbereiche des gesamten Bildes. Alternativ zum Zauberstab können Farbbereiche auch über das Dialogfenster "Auswahl - Farbbereich auswählen" definiert werden.

Beschneiden eines Bildes

Soll ein Bild auf einen kleineren Bereich reduziert bzw. größere Randflächen entfernt werden, kann entsprechender Bereich mit dem Auswahlrechteck eingerahmt und anschließendem "Bild - Freistellen" auf die gewünschte Bildgröße reduziert werden. Die Fläche außerhalb des Rahmens wird hierbei gelöscht.
Alternativ wird mit dem Freistellungswerkzeug der gewünschte Bereich durch diagonales Aufziehen definiert, die unerwünschte Fläche dabei ausgegraut. Ein Skalieren, Drehen, Verschieben der Auswahl ist möglich. Das Freistellen erfolgt durch Doppelklick in die Auswahl oder über das Menü "Bild - Freistellen". Ein Abbrechen des Freistellungsvorganges ist über das entsprechende Symbol (X) in der Optionsleiste, aber auch die Esc-Taste möglich.

Auswahlbereiche bearbeiten

Nach dem Auswählen bestimmter Bildbereiche können diese gezielt bearbeitet werden.
Kopieren, Ausschneiden und Einfügen von Bildbereichen wird windowstypisch vollzogen. Bei häufigem Gebrauch der Zwischenablage kann diese über "Bearbeiten - Entleeren" von speicherintensivem Ballast befreit werden.
Auswahlbereiche können vergrößert, verkleinert, gerundet werden ("Auswahl - Auswahl verändern").
Mittels Auswahlwerkzeuge - außer Zauberstab - besteht die Möglichkeit, den Rahmen von Auswahlbereichen, auch pixelgenau mit den Pfeiltasten, zu verschieben. Der verschobene Bereich behält lediglich die Hintergrundfarbe. Werden beim Verschieben Strg + Alt-Taste gedrückt, wird die Auswahl kopiert, d.h. der Ausgangsbereich bleibt erhalten
Das Werkzeug Verschieben bewegt die Auswahl nicht nur innerhalb eines Bildes, auch das Verschieben in ein anderes Bild ist möglich, das Ausgangsbild wird dabei nicht verändert. Durch das Verschieben in ein anderes Bild wird mit der eingefügten Auswahl eine neue Ebene erstellt.
Ausgewählte Bereiche können sowohl mit Farben, vordefinierten Mustern als auch Konturen versehen werden. Über "Bearbeiten - Fläche (Muster bzw. Kontur) füllen" öffnet sich entsprechendes Dialogfenster.
Das Dialogfenster "Bearbeiten - Transformieren" (auch "Frei Transformieren") bietet zusätzliche Möglichkeiten, eine Auswahl in ihrer Form zu verändern.

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Stefan Wienströer

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