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Photoshop – Tutorial, Tipps & Tricks

Ob Einsteiger oder Profi, Adobe Photoshop ist in jedem Fall das richtige Werkzeug bei der Erstellung und Bearbeitung von Grafiken und Fotos für die drucktechnische als auch die Onlineveröffentlichung.

Was ist Photoshop?

Einfach und schlicht gesagt: ein Grafikprogramm aus dem Hause Adobe; eines wie viele andere Programme auch. Bei intensiver Arbeit mit diesem Werkzeug erschließt sich dem Anwender jedoch eine wirklich tiefe Fülle von Möglichkeiten, die eine fast ungeahnte Breite von Anwendungen in der Bild- und Grafikbearbeitung zulässt.
Im Folgenden werden wir etwas näher auf das Programm eingehen, ohne jedoch das ganze Spektrum dieser Software aufzugreifen; dies ist aufgrund der Menge an Optionen an dieser Stelle kaum machbar und würde den Rahmen dieser Dokumentation sprengen. In kleinen, steten Schritten das Programm kennenlernen, selbst die ein oder andere Funktion ausprobieren und schon bald werden hervorragende Ergebnisse erzielt.

Entwicklung dieses Programms

Das Unternehmen Adobe wurde 1982 gegründet und bietet Softwarelösungen plattformübergreifend für verschiedenen Bereiche an. Adobe brachte mit dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop im Februar 1990 die Version 1.0, im Herbst 1990 die Version 2.0 heraus. Eine der maßgeblichen Personen an der Programmentwicklung war Thomas Knoll. 1993 folgte Version 2.5. Seit Version 3.0 (1994) bedient sich das Programm der Ebenen-Technik, was die Möglichkeit der Bildbearbeitung immens erweiterte. Das Programm wurde laufend verbessert, lief dann auch mit Version 4 (1996) unter Windows 95 ordentlich, hauptsächliche Funktionen wurden abgeändert. Mit Version 5.0 (1998) wurde die Protokoll-Palette eingeführt, damit konnte zu einem beliebigen Bildzustand einer Sitzung zurückgekehrt werden; Textebenen nunmehr korrigierbar, Ebeneneffekte möglich. Version 5.5 folgte 1999. Außer der Erweiterung der Werkzeugpalette kam diese Version gerade auch den Web-Designern entgegen; hier gab es spezielle Speichermöglichkeiten für Internetbilder sowie Funktionen für die Generierung von Rollovern und Slices (ImageReady). Version 6 (2000) bot neue vektorunterstützende Werkzeuge für Formen und Text, weitere Ebeneneffekte sowie Ebenenmasken. Version 7.0 (2002) stellt sich mit neuen Malwerkzeugen und Datei-Browser vor.

Was kann Photoshop?

Photoshop kann:

  • Bilder importieren (Scanner, Kamera)
  • diese in einer enormen Vielfalt bearbeiten,
  • Fotomontieren
  • Malen und Zeichnen
  • Erstellen von Grafiken, Rollover-Schaltflächen
  • Erzeugen von Animationen
  • gezieltes Aufbereiten für Internetanwendungen
  • nachträgliches Bearbeiten einzelner Bildsegmente
  • uvm.

Grafiktypen und Dateiformate

Prinzipiell können wir Grafiken in zwei Kategorien einteilen: die Pixel- und die Vektorgrafiken.
Pixelgrafiken bestehen aus einzelnen Bildpunkten, eben diesen Pixeln. Diesen einzelnen Punkten werden Farben zugewiesen, die in der Grafikdatei gespeichert sind. Vektorgrafiken dagegen bestehen aus Objekten, in denen die Informationen für die Grafik stehen. Dies sind Anfangs- und Endwerte beispielsweise für Linien oder andere geometrische Figuren, außerdem Farb- und Zusatzinformationen für diese Linien, Kreise, Kurven etc.
Da bei den Vektorgrafiken nicht jeder Pixel eine Farbzuweisung erhält - das Objekt (Bild, Grafik) wird hier quasi beschrieben - haben Vektorgrafiken in der Regel einen geringeren Speicherbedarf als Pixelgrafiken.

Abhängig von der jeweiligen Verwendung können Grafiken unter verschiedenen Formaten abgespeichert werden. Genannt seien an dieser Stelle die wichtigsten.
Das PSD-Format (*.psd) ist das Dateiformat von Photoshop, Ebenen und Kanäle werden unterstützt.
Bei Bedarf ist eine nachträgliche Bearbeitung jederzeit gewährleistet. Somit ist es sinnvoll, jeweilige Datei *.psd aufzubewahren.
Das TIFF-Format (*.tif) ist ein weit verbreitetes Format, es wird von den meisten Programmen unterstützt, eine Komprimierung ist verlustfrei möglich (20-40%).
Im GIF-Format (*.gif) werden Daten automatisch verlustfrei komprimiert, hier sind max. 256 Farben möglich, Interlacing, Transparenzen und Animation werden unterstützt, geeignet für Symbole, Logos und Bilder mit wenigen Farben.
Das JPEG-Format (*.jpg) ist das gebräuchlichstes Format für die Darstellung von detail- und farbenreichen Fotos im Internet, sämtliche Farbinformationen eines Bildes bleiben erhalten, nicht benötigte Daten werden gelöscht; hohe Kompressionsrate möglich, dann allerdings zu Lasten der Bildqualität.

Oberfläche

Das Anwendungsfenster des Programms unterteilt sich in verschiedene Bereiche und ist analog zu anderen Windows-Anwendungen aufgebaut, dies vereinfacht ein Navigieren im Programm.

Typische Anwendungen

Photoshop und ImageReady ermöglichen schnell und unkompliziert hervorragende Ergebnisse, ein dezenter Einsatz der Werkzeuge kann erheblich dazu beitragen.

Farben

Photoshop bietet eine Reihe von Funktionen und Techniken, die sich hervorragend für eine Farbverarbeitung eignen.

Text

Bilder sprechen an sich schon eine eigene Sprache. Manchmal jedoch muss zu einem Bild Text hinzugefügt werden, gerade auch bei Bildbeschreibungen oder Schaltflächen. Dies kann mit dem Textwerkzeug variabel und genau geschehen.

Ebenen

Ebenen sind das Salz in der Suppe von Photoshop , nämlich einzeln übereinanderliegende Schichten, aus denen das Bild besteht, die separat bearbeitet, gelöscht und hinzugefügt werden können. Es ergeben sich somit vielfältige Möglichkeiten beim Zusammenstellen, Bearbeiten und Montieren eines Bildes.

Kanäle

Kanäle werden verwendet, um Farbinformationen sowie Informationen über Auswahlbereiche zu speichern, mittels Masken können diese getrennt vom Rest des Bildes bearbeitet werden.

Bearbeitung eines Bildes/einer Auswahl

Bei der Bearbeitung eines Bildes sind einige wichtige Grundeinstellungen zu beachten. So sollte in Abhängigkeit der Publikationsart der entsprechende Farbmodus gewählt werden, der CMYK-Modus für Bilder im Druckbereich, der RGB-Modus für Online-Veröffentlichungen

Bilder für das WWW

Sind Bilder für das Internet vorgesehen, gelten andere Kriterien als für Bilder, die drucktechnisch veröffentlicht werden.

Verbessern der Bildqualität

In Photoshop gibt es Werkzeuge, um eingescannte oder von der Kamera geladene Bilder nachzubearbeiten und somit die Bildqualität zu erhöhen. Beim Einsetzen dieser Mittel sollte sich an eine gewisse Abfolge gehalten werden, da einige Funktionen sich gegenseitig beeinflussen.

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Stefan Wienströer

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