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Netzwerke – Tutorials, Tipps & Tricks

Netzwerke sind seit es Computer gibt schon immer ein großes Thema gewesen. Egal ob in der Firma oder bei der privaten Spiele-Party: Netzwerke sind nahezu unverzichtbar geworden. In diesem Workshop lernen Sie was Netzwerke sind, wie man Sie aufbaut und welche Hardware dazu von Nöten ist.

Kurzgeschichte

Der Begriff Netzwerk steht heute für den Verbund mehrerer Computer die gemeinsam auf Festplatten, Peripheriegeräte (zum Beispiel Drucker) oder Datenbestände usw. zugreifen können. Sinn dieses Verbundes ist es Kosten zu sparen und die Arbeit zu erleichtern. Seit dem Betriebssystem DOS hat der Heimanwender die Möglichkeit ohne zusätzliche Software Computer miteinander zu verbinden. Das größte Netzwerk ist das Internet das von Menschen weltweit genutzt wird.

Unter dem Begriff Netzwerk verstand man vor noch nicht all zu langer Zeit etwas ganz anderes als in der heutigen Zeit. Zum Beispiel verstand man unter Netzwerk dass Telex - Netz. Man tippte auf einer Schreibmaschinentastatur eines an einer Telexleitung angeschlossenen Kastens seine Information ein, damit der Adressat den Text auf Papier ausgedruckt bekam. Die Fernschreiber waren also durch Standleitungen mit den Rechnern verbunden und dem Bedarf angepasst im Umfeld verteilt. Der Datenfluss in diesen ersten lokalen Netzen funktionierte nach einem ähnlichen Prinzip wie eine Telefonverbindung. Eine Leitung war von Anfang bis Ende der Sitzung aktiv und übermittelte einen kontinuierlichen Datenstrom. Diese Art der Übertragung war sehr störanfällig und wurde abgelöst durch die Übertragung in Datenpaketen.

Die Entwicklung vom lokalen Netz zum Internet begann 1969 mit dem Aufbau des ARPAnet, dem Vorläufer des heutigen Internets, das aus nur 4 Großrechnern an verschiedenen Standorten bestand. Seit dem hat das Medium Internet eine stürmische Entwicklung mit einem explosionsartigen Zuwachs an Netzteilnehmern durchlaufen. Und auch heute ist es unmöglich abzusehen, wann und ob das Internet seine endgültige Form annimmt.

Zukunft von Netzwerktopologien

Den Markt wird weiterhin die Nachfrage nach leicht installierbaren und einfach zu kontrollierenden Netzen bestimmen. Dabei werden die Drahtlosnetze, mit ihren Vorteilen, also die WLAN - Technologien (Wireless Local Area Network) weiter auf dem Vormarsch sein. Die technologische Entwicklung wird weiter gehen bis man multimediale Kapazitäten für Home Networking erreicht hat. Wahrscheinlich werden Technologien wie DECT (europäischer standard für schnurlose Telekommunikation) und Bluetooth (drahtlose Kommunikationsverbindung für Kurzstrecken auf Funkbasis) dann lediglich eine Nebenrolle spielen, etwa im Bereich der Interface-Bereitstellung (Schnittstelle für Verbindung verschiedenster Geräte, z. Bsp. Handy zum PC).

Einteilung von Netzen

Jedes Netzwerk lässt sich in eine bestimmte Klasse einteilen. Nach dem wie weit man denn hinaus möchte, werden entsprechend andere Hardwarekomponenten nötig. Allgemein teilt man Netzwerke in die folgenden Klassen ein:

KurzwortNameBeschreibungVerbindungsraum
LANLokal Area Networklokale Netze, Privat- oder Firmennetzwerkwenige Kilometer
MANMetropolitan Area Networkregionale Netze, Stadtnetzbis zu 100 Kilometer
WANWide Area NetworkWeitverkehrsnetze, Provider wie Telekom, Arcorweltweit
GANGlobal Area NetworkKopplung von WAN's, Internetweltweit
WLAN Wireless LANentspricht einem drahtlosen LANwenige Kilometer

Netzwerksysteme

Neben den verschiedenen Netzwerktopologien und deren Hardware gibt es natürlich auch verschiedene Netzwerksysteme. Jedes System hat dabei eine Bestimmte Form der Datenübertragung. Im folgenden sollen die wichtigsten kurz vorgestellt werden.

Netzwerk-Hardware

Im zweiten Schritt unseres Workshops werden wir uns genauer mit der Hardware beschäftigen, die zu einem funktionierenden Netzwerk dazu gehört.

Netzwerktopologie

Unter der Topologie eines Netzwerks versteht man im gröberen Sinn erst einmal den Aufbau eines solchen Netzwerks. Je nach Netzwerkklasse werden verschiedene Topologien verwandt – mal aus dem Grund der Wirtschaftlichkeit (also des Geldes wegen) und mal aus dem Grund der Schnelligkeit (Geschwindigkeit der Datenübertragung).

Das Internet

Der Anfang wurde 1969 mit der ersten Installation eines ersten Netzes in den USA gemacht. Hierzu wurde ein mediumunabhängiges Übertragungsprotokoll, das TCP/IP, entwickelt. In den Siebzigern wurde es zu einem internationalen Datennetz ausgebaut. Das Internet ist offen organisiert, d.h., es besteht aus vielen unabhängigen Netzteilen, die jeweils für sich organisiert und kontrolliert werden.

Arten des Internetzuganges

Es gibt verschiedene Techniken einen Internetzugang einzurichten. Neben Modem und ISDN gibt es weitere Technologien die einen Zugang zum Internet bieten, wie DSL und A-DSL. Das Modem ist die preisgünstige Variante und nach wie vor für Wenignutzer des Internets interessant, da dabei auch die Grundgebühren beim Telefonanbieter nicht steigen. Eine Einrichtung mit ISDN und DSL lohnt bei hoher Internetnutzung und bei der Zugangseinrichtung für ein Netzwerk, und kostet neben der Einrichtung auch höhere Telefongebühren.

WLAN

WLAN ist die Abkürzung für Wireless LAN (= Wireless Local Area Network) und bezeichnet ein lokales/örtliches drahtloses Computernetzwerk. WLAN kommt überall dort zum Einsatz wo Kabel unpraktisch wären: So sind etwa die meisten Universitäten mit WLAN ausgestattet, viele Restaurants bieten Ihren Kunden einen WLAN-Zugang um während des Essens mit dem Laptop im Internet surfen zu können oder zu Hause wird WLAN eingesetzt um das Netzwerk in alle Zimmer zu tragen ohne dabei Kabel verlegen zu müssen.

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Über uns

Stefan Wienströer

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