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Fazit: Mein erstes Projekt mit ContentLion geht online

Am Sonntag ist mein erstes Projekt mit ContentLion online gegangen: Das SeoGame. Mir sind bei der Erstellung ein paar Ideen in den Sinn gekommen, mit denen wir ContentLion noch optimieren können.

1. Breadcrumb Seite bearbeiten

Was mich am meisten gestört hat, ist das Bearbeiten mehrerer Seiten in einem Unterordner. Ich muss immer erst wieder auf den Hauptordner im Dashboard gehen und muss von dort aus erst den Unterordner auswählen, um eine ähnliche Seite zu bearbeiten.

Lösung: Unterodner in die Breadcrumb-Navigation integrieren. Hab ich glaub ich auch irgendwann mal in Google Code eingetragen

2. Variablen zum Benutzer speichern

Dieser Punkt kommt bei einer reinen Info-Seite wohl eher selten vor. Aber ich würde gerne zu einen Benutzer bestimmte Einstellungen speichern und auslesen. So könnte man später zum Beispiel Profile und ähnliches erstellen. Für Benutzer die keinen Account haben, würden die Infos dann nur in die Session-Variable gespeichert werden.

3. Seitentypen automatisiert auslesen

Für das Seo-Game habe ich einige neue Seitentypn angelegt. Ich fand es immer etwas nervig die Seiten mit den nicht registrierten Seitentypen immer über die DB erstellen zu lassen. Bei der Installation von Plugins können wir später einen Eintrag vornehmen, aber wenn der User nur für das Projekt Seitentypen erstellt / ein eigenes Plugin schreibt muss er immer wieder in die DB. Das automatisierte Auslesen wäre nicht wirklich performant, da wir immer nachsehen müssten, ob sich etwas im Dateisystem verändert hat

Lösung: Einen Editor für Plugins (und Skins) im Backend zur Verfügung stellen. So erfahren wir, wenn ein neuer Seitentyp angelegt wird und können ihn sofort eintragen. Am coolsten wäre es, wenn wir dafür ein paar Vorlagen anlegen, so dass sich der Entwickler nur bedingt in ContentLion einarbeiten muss. Den Editor könnten wir sogar mit Syntax-Highlighting machen. Eine Komponente hierfür ist bereits im ContentLion integriert 😉

4. Sprachedateien übers Backend erstellen

Es ist auch etwas mühselig immer die SQLite Datenbank herunterzuladen, einen Eintrag hinzuzufügen und später wieder hochzuladen.

Lösung: Wir erstellen im Backend eine Seite, in der man die Sprachdatei erweitern kann. Neben der ContentLion Sprachdatei gibt es welche für Plugins und Skins.

5. Projektordner

Im Seo-Game hab ich die Sachen alle in einem Plugin und direkt im Skin verarbeitet. Für Sachen die vielleicht zu Projektspezifisch sind würde ich vorschlagen, einen persönlichen Ordner zu erstellen. Hier können dann diese Sachen verwaltet werden.

6. Inline Links

Beim Schreiben eines Artikels möchte man manchmal innerhalb des Textes auf eine andere interne Seite verlinken. Leider muss man hierfür aber erstmal die Url raussuchen.

Lösung: TinyMCE erweitern

7. Export

Wer einen Testserver hat kennt das Problem: Man muss immer zwischen Test und Produktivsystem hin und herwechseln. Dabei kann es passieren, dass einige Sachen nicht übernommen werden oder, dass zum Beispiel Pfade nicht angepasst werden.

Lösung: Export-Funktion. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten. Die coole Variante wäre automatisch einen Installer zu erstellen, in welchen Domain und Datenbankdaten neu eingegeben werden müssen. Plugins Skins usw. werden aber übernommen. Die noch coolere Variante wäre, dass wir das Ganze automatisiert über FTP machen und die Daten des Produktivservers in der DB Speichern.

Fazit (des Fazits)

Auf viele Usability-Fehler trifft man erst, wenn man die ersten Projekte mit ContentLion erstellt. Ich werde bevor ich mit dem großen Projekt ContentLion-Website anfange erstmal einige kleinere Sachen machen. Dazu wird vielleicht die Umstellung von Applimana auf ContentLion sein.

Vom Zeitplan her würde ich jetzt als nächstes die Formulare zu Ende bringen und dann eine neue Alpha-Version inkl. Update erstellen.

Danach werden dann einige Usability-Sachen der oberen Punkte gemacht und dann stell ich vermutlich Applimana um. In die Beta gehen wir dann, wenn die ContentLion-Seite umgesetzt ist.